Systemische Methoden, die ich anwende

  • Systemische Fragen (Auftragsklärung, Wunderfrage, Reframing/Umdeuten, zirkuläre Fragen, Skalieren)
  • Genogrammarbeit, Biographiearbeit
  • Arbeiten mit inneren Anteilen
  • Familienskulptur
  • Familienstellen
  • Externalisierung des Problems
  • Arbeit mit Metaphern und Geschichten
  • Veränderungsdetektiv
  • Urkunden
  • Abschlussinterventionen, Verschreibungen, ToDo‘s

Ziele systemischer Methoden:

  • Verständnis für die Rolle des Systems im Problemgeschehen
  • Erkennen und Veränderung dysfunktionaler Beziehungsmuster
  • Stärkung der Ressourcen und Fähigkeiten der beteiligten Personen
  • Förderung von Kommunikation und Kooperation innerhalb des Systems
  • Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätze

Körperorientierte Methoden, die ich anwende:

  • Kinesiologische Methoden (Matrix in Balance, Touch for health, Muskeltest)
  • Diverse Entspannungstechniken (z.B. Progressive Muskelentspannung, angeleitete Phantasiereisen, Atemtechniken, etc.)
  • Hemmende Bindungen und Beziehungen verändern (nach Psychotherapeutin Phyllis Krystal)
  • Gefühle und Gedanken im Alltag verändern (nach Dynamind Technik von Dr. Psychologie Serge Kahili King)
  • ausgewählte NLP Techniken (Reframing, Rapport, Time-Line, Smart Methode, Teile Verhandeln, Glaubenssätze)
  • und einige mehr hier

Systemisches Denken

Die systemische Beratung betrachtet das individuelle Erleben und Verhalten eines Menschen in seinem psychosozialen Kontext. Es wird also der Mensch in Bezug auf die gegenwärtige Familie, die Herkunftsfamilie, Freunde, Partnerschaft, Beruf, Gewohnheiten und andere wichtige Lebensumstände gesehen. Statt allein die Person, die erlebten Schwierigkeiten, Konflikte, hinderlichen Denk- und Verhaltensmuster, Symptome, Krankheiten sowie chronischen Krisen und ihre Symptome zu fokussieren, wird in der systemischen Beratung die Lebenswelt mit einbezogen und ressourcenorientiert gearbeitet.

Emotions- oder Verhaltensauffälligkeiten, die zunächst nur ein einzelnes Familienmitglied zu betreffen scheinen, wurzeln oft in unterschwelligen Konflikten innerhalb der Familie oder werden durch diese verstärkt. So kann es sein, dass ein Kind auffälliges Verhalten oder Emotionen zeigt. Dahinter stehen oftmals jedoch innerfamiliäre Dynamiken und Konflikte, die das Kind nicht allein hat, sondern die ganze Familie betreffen. Probleme in der Familie entstehen meist aus dem Kommunikationsstil zwischen den Mitgliedern und ihren Beziehungen untereinander. Symptome eines Familienmitglieds können deshalb als ein Versuch gewertet werden, auf die Konflikte innerhalb der Familie hinzuweisen oder vor etwas anderem zu schützen.

Zum Beispiel kann es sein, dass ein Kind verhaltensauffällig ist und damit (unbewusst) verhindert, dass sich die Eltern streiten, da sie sich beide dann um das auffällige Kind kümmern, anstatt sich zu streiten.

Das System ist vergleichbar mit einem Mobile, dessen einzelne Teile sich stets in einem Gleichgewicht einpendeln. Und wenn ein Teil des Mobiles sich verändert (z.B. in einer Beratung), heißt das für alle anderen Teile (zB. Familienmitglieder), dass sie sich in welcher Form auch immer angleichen müssen.

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